Konzert-Tipp

Fischer & Friends

Fischer & Friends

Julia Fischer, Violine und Klavier
Alexander Sitkovetsky, Violine
Nils Mönkemeyer, Viola
Louis Vandory, Viola
Danjulo Ishizaka, Violoncello
Christian Poltéra, Violoncello
Werke von Dvorak und Tschaikowsky

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Sommerkonzert

Sommerkonzert

mit den vier Jahreszeiten von Ástor Piazzolla
Mi 7.6.2017 - 19:30 Uhr Tonhalle Zürich
Südwestdeutsches Kammerorchester
Fabio Mastrangelo, Leitung
Maria Solozobova, Violine
Meehae Ryo, Violoncello

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Aktuelles Interview

Corina Belcea

Die rumänische Geigerin Corina Belcea im aktuellen Interview.

Zum Interview...

Interviews

Corina Belcea

Während dem Studium 1994 hat die rumänische Geigerin Corina Belcea ein Streichquartett gegründet. Als eines der ersten Ensembles durfte das Belcea Quartett in der renommierten BBC-Reihe «Radio 3 New Generation» spielen, und dann ging es Schlag auf Schlag: Carnegie Hall-Debut, Edinburgh Festival, Köln, Amsterdam, Wiener Konzerthaus, grosse Karriere.

Regula Mühlemann

Die Luzernerin Regula Mühlemann erobert gerade die Opernwelt im Sturm. Neben dem Opernrepertoire widmet sich Regula Mühlemann auch dem Liedgesang. Sie erhielt zahlreiche Preise.

Danjulo Ishizaka

Seit dem Gewinn des ARD Wettbewerbs und des Grand Prix Emanuel Feuermanns zählt Danjulo Ishizaka zu den herausragenden Cellisten seiner Generation. Seine besondere Klangfarbe und ehrliche musikalische Tonsprache zeugen von grosser Reife und hohem Wiedererkennungswert. Danjulo Ishizaka ist Professor an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden.

Kian Soltani

Spätestens seit seinem Ersten Preis beim »Internationalen Paulo Cello Competition 2013« in Helsinki hat sich der gerade erst 24 Jahre alte Kian Soltani auf der höchsten Ebene der neuen Cellistengeneration etabliert. Weitere Erste Preise erhielt er beim »Karl Davidoff International Cello Competition« in Lettland sowie beim »International Cello Competition Antonio Janigro« in Kroatien. Kian Soltani war Stipendiat der Mozart-Gesellschaft Dortmund und ist Stipendiat der renommierten “Anne-Sophie Mutter Stiftung”.

Francesco PiemontesiDer in Locarno geborene Pianist Francesco Piemontesi hat sich durch Auszeichnungen bei mehreren großen Wettbewerben international einen Namen gemacht. Er gilt als einer der herausragenden neuen Mozart-Pianisten. Kennzeichnend für Piemontesis Spiel sind technische Perfektion, eine große und reiche Farbpalette sowie die Kultiviertheit des Ausdrucks.

Nigel KennedyNigel Kennedy spielte mit beinahe allen grossen Orchestern und unter allen bedeutenden Dirigenten der Welt. Wegen seines unkonventionellen Auftreten gilt er als das Enfant terrible der klassischen Musikszene. Seine Interpretation von Vivaldis «Vier Jahreszeiten» ist das meistverkaufte Klassikalbum aller Zeiten.

Stefan TemminghStefan Temmingh gehört zur jungen Generation von Blockflötisten auf Weltniveau. Geboren in Kapstadt, stammt er aus einer südafrikanisch-holländischen Musikerfamilie und lebt heute in München. Dieses Jahr wurde er mit dem Echo Klassik als Instrumentalist des Jahres ausgezeichnet.

Steven SloaneDer deutsch-US-amerikanische Dirigent Steven Sloane ist seit 21 Jahren Dirigent der Bochumer Symphoniker. Als Generalmusikdirektor der Stadt Bochum war er der entscheidende Wegbereiter für die Realisierung des neuen Anneliese Brost Musikforum Ruhr. Zudem besetzt er eine Professur für Dirigieren und ist Leiter des Symphonieorchesters an der Universität der Künste Berlin.

Yulianna AvdeevaDie russische Pianistin Yulianna Avdeeva gewann 2010 als erst vierte Frau den Chopin-Klavierwettbewerb. Die letzte Siegerin vor ihr war Martha Argerich 1965. Heute lebt Yulianna Avdeeva in München und spielt ihre Konzerte in den bedeutenden Sälen auf der ganzen Welt.

Martin JaggiDer Komponist und Cellist Martin Jaggi lebt und arbeitet in Singapur und Basel. Seine Werke wurden in zahlreichen europäischen und asiatischen Ländern sowie in den USA, in Kanada, Mexiko, Argentinien und Südafrika aufgeführt und von verschiedenen Radiostationen aufgezeichnet. Das Orchesterwerk «Trieb» und das Streichquartett «Gharra» wurden in die CD-Dokumentation «Grammont Sélection» mit herausragenden Schweizer Uraufführungen aufgenommen. 2015 erschien eine Portrait-CD beim Label Musiques Suisses/Grammont Portrait. Seit 2016 unterrichtet er Interpretation Neuer Musik am Yong Siew Toh Conservatory of Music (National University of Singapore).

Franz Welser-MöstFranz Welser-Möst ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Dirigenten Österreichs. Viele Gastdirigate führten ihn mit den grossen Orchestern in die ganze Welt. Von 1995 bis 2002 war er Musikdirektor des Opernhauses Zürich, wo er von September 2005 bis Sommer 2008 auch als Generalmusikdirektor verpflichtet war. Seit 2002 ist er Chefdirigent des Cleveland Orchestra.

Iván FischerDer Ungar Iván Fischer ist einer der weltweit visionärsten und erfolgreichsten Orchesterleiter. Mit zahlreichen renommierten Orchestern auf der ganzen Welt arbeitet er zusammen, war Operndirektor an der Opéra de Lyon und der Kent Opera in Großbritannien. 1983 gründete Iván Fischer in seiner Heimat das Budapest Festival Orchester, dem er bis heute als Musikdirektor vorsteht. Seit August 2012 ist er Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin. In jüngster Zeit ist Iván Fischer auch als Komponist aktiv.

Ivan MonighettiDer in der Schweiz lebende Cellist ist sowohl in Europa als auch in den USA gut bekannt. Er war der letzte Student von Mstislav Rostropovitch am Moskauer Konservatorium und hat mehrere erste Preise an internationalen Wettbewerben gewonnen. Als Solist hat er mit den führenden Orchestern und Dirigenten zusammengearbeitet, etwa mit den Berliner Philharmonikern unter Krszysztof Penderecki, dem Gewandhausorchester Leipzig unter Kurt Masur und den Moskauer Philharmonikern unter Mstislav Rostropowitsch. Ivan Monighetti unterrichtet seit 26 Jahren an der Musikhochschule Basel und gibt weltweit Meisterkurse.

Kent NaganoKent Nagano gilt als einer der herausragenden Dirigenten für das Opern- wie auch für das Orchesterrepertoire. Seit September 2006 ist er Music Director des Orchestre symphonique de Montréal, sein Vertrag wurde kürzlich bis 2020 verlängert. Seit Herbst 2013 ist er Principal Guest Conductor und Artistic Advisor bei den Göteborger Symphonikern. Mit der Spielzeit 2015/16 beginnt Kent Nagano seine Amtszeit als Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Hamburger Staatsoper.

Steven IsserlisSteven Isserlis ist ein weltbekannter britischer Cellist und Autor. Sein Großvater ist der russische Komponist Julius Isserlis, sein Familienstammbaum lässt sich auf Felix Mendelssohn, Karl Marx und Helena Rubinstein zurückverfolgen. 1998 wurde er für sein Wirken als Commander des Order of the British Empire (CBE) ausgezeichnet.

Herbert SchuchDer Pianist Herbert Schuch hat sich mit seinen dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen und CD- Aufnahmen als einer der interessantesten Musiker seiner Generation einen Namen gemacht. 2013 erhielt er den ECHO Klassik für seine Aufnahme des Klavierkonzerts von Viktor Ullmann sowie Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Olari Elts. Bereits 2012 war Herbert Schuch für seine Aufnahme der Quintette für Klavier und Bläser von Mozart und Beethoven mit einem ECHO Klassik in der Kategorie „Kammermusikeinspielung des Jahres“ ausgezeichnet worden.

Jan LisieckiJan Lisiecki kam als Sohn polinischer Eltern zur Welt und ist in Kanada aufgewachsen. In der Schule hat er 4 Klassen übersprungen. Bereits mit 16 Jahren hat er mit Deutsche Grammophon einen Exklusivvertrag abgeschlossen. Heute ist er 20 Jahre alt und bespielt bereits alle grossen Konzertsäle.

Jörg WidmannJörg Widmann gehört zu den aufregendsten und vielseitigsten Künstlern seiner Generation. Zurzeit ist er als Inhaber des „Creative Chair“ beim Tonhalle Orchester Zürich in wechselnder Funktion, als Komponist, Solist, Kammermusiker und Dirigent vertreten. An der Freiburger Hochschule hat er eine Professur für Klarinette und eine Professur für Komposition.

hefti-miniDavid Philip Hefti ist Gewinner der renommierten Kompositionswettbewerbe Gustav Mahler in Wien, Pablo Casals in Prades, George Enescu in Bukarest und wurde mit dem Hindemith-Preis und mit dem Komponisten-Preis der Ernst von Siemens Musikstiftung ausgezeichnet. Sein beachtliches Oeuvre reicht von der Kammermusik über Ensemblekompositionen bis hin zu Werken für Orchester.

Robert GroslotDer belgische Musiker Robert Groslot hat sich als Pianist und, vor allem, Dirigent der „Night of the Proms“ einen Namen gemacht. Bei diesem seit 1994 stattfindenden Mega-Event, das unter dem Motto „Das Beste aus 300 Jahren populärer Musik“ steht, leitet Robert Groslot das von ihm gegründete Orchester „II Novecento“. Auch wenn ihn die „Night“ regelmäßig in die großen Metropolen führt, versteht sich der 63-Jährige selbst jedoch in erster Linie als Komponist. Nach Orchester- und Solowerken hat er kürzlich seine erste reine Kammermusik-CD veröffentlicht.

Paul MeyerPaul Meyer zählt zu den herausragendsten Klarinettisten weltweit und konzertiert regelmäßig mit den großen Orchestern in Europa, den USA, in Fernost und Australien. In den letzten Jahren hat sich Paul Meyer auch verstärkt einen Namen als Dirigent gemacht, sodass seine Dirigiertätigkeit neben der Klarinette einen gleichwertigen Platz in seinem künstlerischen Schaffen einnimmt.

Nicolas AltstaedtDer deutsche Cellist Nicolas Altstaedt gehört zu den letzten Schülern Boris Pergamenschikows in Berlin, wo er sein Studium bei Eberhard Feltz abschloss. Mit zahlreichen ersten Preisen bei internationalen Wettbewerben startete er seine Karriere. 2011 wurde ihm auf Vorschlag von Gidon Kremer die künstlerische Leitung vom Kammermusikfest Lockenhaus übergeben. Als vielseitiger Musiker befasst er sich von der historischen Aufführungspraxis über das klassische Cello Repertoire bis zur Auftragsvergabe neuer Werke.

Kathia BuniatishviliDie Begabung der georgischen Pianistin Khatia Buniatishvili wurde von ihrer Mutter, einer begeisterten Musikliebhaberin, früh erkannt. Bereits mit sechs Jahren debütierte sie als Solistin mit Orchester. Vier Jahre später wurde sie zu Gastspielen in die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, Österreich, Russland, Israel und in die USA eingeladen. An Khatia Buniatishvili werden regelmässig die musikalische Ausdruckskraft und Reife, die stupende Virtuosität und Technik, sowie die lebendige Ausstrahlung und Bühnenpräsenz gelobt.

Jean-Yves ThibaudetAls einer der begehrtesten Solisten unserer Zeit hat Jean-Yves Thibaudet die seltene Fähigkeit, poetisches Feingefühl mit blendenden technischen Fähigkeiten zu kombinieren. Sein Talent, aus jedem Werk zarte, überraschende Farben und Strukturen hervorzuholen, beschrieb die New York Times so: "jede Note die er formt, ist eine Perle... die Freude, Brillanz und Musikalität seines Spiels kann man nicht überhören." Thibaudets musikalische Tiefe und natürliche Ausstrahlung verhalfen ihm zu einer Karriere, die ihn seit 30 Jahren um die ganze Welt führt und sich in über 40 Alben widerspiegelt.

Jan VoglerJan Vogler, der heute mit seiner Frau und beiden Töchtern in Dresden und in New York lebt, begann seine Karriere als erster Konzertmeister Violoncello in der Staatskapelle Dresden im Alter von 20 Jahren. Diese Position gab er 1997 auf, um sich ganz auf seine erfolgreiche Tätigkeit als Solist zu konzentrieren. Jan Vogler ist zudem Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals bei Dresden und seit Oktober 2008 auch Intendant der Dresdner Musikfestspiele.

Luca PisaroniLuca Pisaroni hat sich unter die interessantesten Sänger seiner Generation gesungen. Seit seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt im Alter von nur 26 Jahren wird er auf den Opern-, Konzert- und Liedbühnen der Welt von Kritik und Publikum gefeiert.

Andreas StaierAndreas Staier studierte Klavier und Cembalo in Hannover und Amsterdam und war drei Jahre lang Cembalist des Ensembles Musica Antiqua Köln. 1986 begann er seine Solistenkarriere als Cembalist und Pianofortespieler. Er profilierte sich als einer der einflussreichsten Interpreten seines Fachs, der Komponisten von Haydn bis Schumann intellektuell wie emotional neu beleuchtet und zugleich große Literatur jenseits des Repertoires erschliesst.

Arabella SteinbacherArabella Steinbacher wurde am 14. November 1981 in München als Tochter einer Japanerin und des Musikprofessors Alexander Steinbacher geboren. Im Alter von drei Jahren bekam sie Geigenunterricht, mit neun Jahren erhielt sie ein Stipendium an der Hochschule für Musik München bei Ana Chumachenco, die ihr außergewöhnliches Talent erkannte und förderte. Mittlerweile ist Arabella Steinbacher der internationale Durchbruch gelungen und sie zählt zu den profiliertesten deutschen Geigerinnen ihrer Generation.

Julian Steckel

Seit dem Gewinn des ersten Preises beim Internationalen ARD-Wettbewerb 2010, bei welchem Julian Steckel zusätzlich den Publikumspreis, den Oehms-Classics-Sonderpreis sowie den Sonderpreis des Münchner Kammerorchesters erhielt, gehört Julian Steckel zu den international gefragtesten Cellisten. Neben seiner Solokarriere unterrichtet er auch eine Celloklasse als Professor in Rostock und widmet sich der Kammermusik.

Lisa BatiashviliLisa Batiashvili wurde als Tochter eines Geigers und einer Pianistin in Georgien geboren. Als das Land kurz vor einem Bürgerkrieg stand, übersiedelte die Familie 1991 nach Deutschland. Lisa studierte mit 12 Jahren an der Hamburger Musikhochschule und wechselte dann nach München. 1995 gewann sie als jüngste Teilnehmerin den zweiten Preis des Sibelius-Wettbewerbs in Helsinki. In Großbritannien wurde sie wenig später von der BBC in das Förderprogramm „New Generation Artists“ aufgenommen. Für besonderes Aufsehen sorgte sie durch ihre Interpretation und Einspielung des Sibelius-Violinkonzerts.

Vadim RepinVadim Repin braucht man kaum noch vorzustellen. Der russische Stargeiger gehört zu den bekanntesten Geigern der heutigen Zeit. Legendär ist die Aussage von Yehudi Menuhin, als er ein Konzert von Vadim Repin besuchte: „He is simply the best and most perfect violinist that I have ever had the chance to hear.“

Martin StadtfeldMartin Stadtfeld hat sich in den letzten 10 Jahren als einer der führenden Interpreten der Musik Johann Sebastian Bachs etabliert. Im Jahr 2002 gewann er den ersten Preis beim Bach-Wettbewerb in Leipzig. Sein 2004 bei Sony Classical erschienenes CD Debüt mit Bachs „Goldberg-Variationen“ gelangte auf Platz eins der deutschen Klassikcharts und wurde mit dem Echo-Klassik-Preis ausgezeichnet.

Klavierduo StenzlSeit über 20 Jahren betreten sie gemeinsam die Bühne, sie spielen auswendig und mittlerweile so frei wie ein Solist mit vier Händen: Hans-Peter und Volker Stenzl zählen zu den besten Klavierduos der internationalen Musikszene. Die Kritik spricht von einer „magischen Verbindung zweier brüderlicher Herzen zu einer musikalischen Seele“ und lobt bei ihren Interpretationen die „einzigartige Verschmelzung von musikantischem Instinkt und messerscharfer musikalischer Intelligenz“.

Teodoro AnzellottiÜber 300 Kompositionen wurden für Teodoro Anzellotti geschrieben. Seit über 30 Jahren ist er auf den Podien zuhause, unterrichet und spielt CDs ein. Er ist massgeblich bei der Integration des Akkordeons von der Folklore in die Klassik beteiligt. Durch extreme Techniken hat er die Klangfarben seines Instruments in einem vorher nicht für möglich gehaltenen Ausmass erweitert.

Martin HelmchenUnter den jungen Pianisten zeichnet sich Martin Helmchen durch Ausdrucksstärke, unprätentiöses Spiel sowie tiefe musikalische Gestaltung aus. Mit zwei „ECHO Klassik“ Auszeichnungen und dem „Credit Suisse Young Artist Award“ kann er bedeutende Preise der Musikszene vorweisen.

Frank BungartenFrank Bungarten nimmt eine Ausnahmestellung unter den heutigen Gitarristen ein. Einerseits durch seine künstlerische Haltung eines klaren Bekenntnisses zur "alten Schule" der Werktreue und kompromisslosen musikalischen Wahrheitssuche; andererseits durch die Breite und Nachhaltigkeit seines Erfolgs, der weit über die reine Anerkennung durch die Gitarrenwelt hinausgeht.

Mischa MaiskyMischa Maisky zählt zu den bedeutendsten Cellisten der Gegenwart. Der in Lettland geborene Künstler wurde schon früh als zukünftiger Nachfolger von Rostropowitsch betitelt. Der weltberühmte Solist kam im Alter von 22 Jahren für 18 Monate in ein sowjetisches Arbeitslager und musste ohne Cello über ein Jahr lang Zement schaufeln. Umso erstaunlicher ist die danach gestartete Weltkarriere.

Reinhold FriedrichReinhold Friedrich ist seit seinem Erfolg beim ARD-Wettbewerb 1986 auf allen wichtigen Podien der Welt zu Gast. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er als Professor für Trompete an der Hochschule für Musik Karlsruhe, als Honorarprofessor an der Royal Academy of Music in London und als Gastprofessor an der Royal Academy of Music in Aarhus/Danmark sowie an der Elisabethen-Hochschule für Musik in Hiroshima/Japan tätig.

André Rieu Seit Mitte der 1990er Jahre reist André Rieu mit seinem „Johann-Strauß-Orchester“ um den gesamten Globus. Er spielt in Stadien und grossen Hallen, da im Schnitt pro Konzert 10000 Zuhörer kommen. André Rieu interpretiert mit seinem Orchester klassische Stücke in populärer Form und will durch Präsentation und Showeffekte ein möglichst breites Publikum erreichen. Ergänzt wird das klassische Repertoire durch Orchesterversionen von Schlagern und Popsongs. Er setzt neben Beleuchtungseffekten auch viel Technik zur Tonverstärkung und Färbung ein. Die der Ernsten Musik zugewandten Kritiker halten seine Produktionen für musikalisch oberflächlich, da Rieu bekannte Melodien der klassischen Musik nutze, um sie gefällig zu präsentieren.

Simone Kermes Die deutsche Sopranistin Simone Kermes wird von den Medien auch Königin der Barockmusik genannt. Ihre leidenschaftlichen, mit Emotionen und Provokationen gespickten Aufführungen haben sie mittlerweile zu einem Weltstar gemacht.

Claudio Bohórquez Der in Deutschland geborene Cellist peruanisch-uruguayischer Abstammung zählt zu den gefragtesten Musikern seines Instrumentes. Neben seiner solistischen Tätigkeit ist er Professor an der Musikhochschule Stuttgart.

Jonas Kaufmann Der deutsche Tenor Jonas Kaufmann gehört derzeit zu den bekanntesten Sängern der Welt. Sowohl als Konzertsänger wie als Opernsänger ist er auf den grossen Bühnen zuhause. Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen dokumentieren seinen Erfolg.

Ilya Gringolts Der Geiger Ilya Gringolts ist Dozent Zürcher Hochschule der Künste. Trotz seines jungen Alters kann er bereits auf einen breiten musikalsichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Er konzertiert als Solist mit führenden Orchestern in Europa, gibt viele Solo-Rezitals und ist auch oft als Kammermusiker mit seinem 2008 gegründeten Gringolts Quartett zu hören.

Antje Weithaas Antje Weithaas gehört zu den gefragtesten Solistinnen und Kammermusikerinnen ihrer Generation. Sie ist künstlerische Leiterin der Camerata Bern, unterrichtet als Professorin an der Hanns Eisler Hochschule für Musik in Berlin und ist Mitgründerin des Streichquartetts Arcanto mit Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras.

Daniel Müller-Schott Daniel Müller-Schott zählt heute zu den weltbesten Cellisten und ist auf allen wichtigen internationalen Konzertpodien zu hören. Neben der Aufführung der großen Cellokonzerte hat Daniel Müller-Schott eine große Leidenschaft für die Entdeckung unbekannter Werke und die Erweiterung des Cello-Repertoires, etwa durch eigene Bearbeitungen sowie die Zusammenarbeit mit Komponisten.

Albrecht Mayer Albrecht Mayer zählt als Solist, Kammermusiker und Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker zu den international gefragtesten Oboisten der Gegenwart.

Rudolf Kelterborn Rudolf Kelterborns kompositorisches Schaffen umfasst alle musikalischen Gattungen und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Neben seiner Tätigkeit als Komponist war Kelterborn auch als Dozent für Musiktheorie, Analyse und Komposition an verschiedenen schweizerischen und deutschen Musikhochschulen tätig, Hauptabteilungsleiter Musik beim Schweizer Radio DRS, Chefredaktor der SMZ und Direktor der Musik-Akademie Basel.

Noëmi Nadelmann Noëmi Nadelmann gilt als eine der vielseitigsten Opernsängerinnen der Schweiz. Als Jurymitglied der schweizer Castingshow MusicStar (2007) und der Teilnahme mit einem eigenen Klassikchor bei der TV-Show „Kampf der Chöre“ wurde sie einem breitem Publikum bekannt.

David Garrett David Garrett ist weit über die Klassik hinaus mit seiner Crossover-Musik berühmt geworden. 70-80% seiner Konzerte sind aber immer noch klassisch. Als Dreizehnjähriger erhielt er bereits als jüngster Künstler einen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Yehudi Menuhin bezeichnete ihn als „grössten Violinisten seiner Generation“.

Erwin Schrott Der Bassbariton Erwin Schrott gehört zu den faszinierendsten Sängern unserer Zeit und gilt allgemein als der gegenwärtig beste Interpret der großen Mozart-Partien Don Giovanni, Leporello und Figaro.

Pieter Wispelwey Der holländische Cellist Pieter Wispelwey gehört zu den ersten der Generation von Interpreten die gleich modern wie auch klassisch Cello spielen. Seine solistische Tätigkeit führt ihn in die weltweit wichtigsten Konzertsäle.

Tabea Zimmermann Tabea Zimmermann gilt als eine der führenden Bratschistinnen weltweit. Sie ist sowohl als Solistin wie auch als Mitglied des Arcanto Quartetts international gefragt. Als jüngste Professorin Deutschlands begann sie 1987 in Saarbrücken zu unterrichten. 1994 übernahm sie die Bratschenklasse der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, seit Oktober 2002 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

Johannes Moser Der deutsche Cellist Johannes Moser gehört trotz jungem Alter bereits zur Celloelite. Sein Engagement für Neue Musik, der Kontakt zum jungen Publikum sowie der gelegentliche Griff zum Elektrocello machen ihn nebst allen Auszeichnungen und Wettbewerbspreise besonders interessant. Seit Oktober 2012 hat Moser eine Professur für Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln inne.

Isabelle van Keulen Die Geigerin und Bratschistin Isabelle van Keulen zählt zu den gefragtesten Künstlerinnen ihrer Generation. In den Niederlanden aufgewachsen ist sie heute auf den grossen Bühnen und den wichtigen Festivals ein regelmässiger Gast. Seit Herbst 2012 unterrichtet sie an der Musikhochschule in Luzern.

Miklos PerényiDer ungarische Cellist Miklós Perényi ist einer der großen Cellisten seiner Generation. Seit 1974 unterrichtet Miklós Perényi an der Budapester Franz-Liszt-Akademie, wo er seit 1980 eine Professur inne hat. Seine solistische Karriere führt ihn in alle grossen Musikzentren der Welt.

Patricia KopatchinskajaPatricia Kopatchinskaja spielt wild und leidenschaftlich. Die gebürtige Moldawierin gehört zu den interessantesten Geigerinnen ihrer Generation. Sie nimmt keine Rücksicht auf die Regeln des Klassikbetriebs. Ihr Spiel ist direkt und schonungslos. In Wien und Bern hat sie Komposition und Geige studiert. Heute lebt sie in Bern.

Howard GriffithsHoward Griffiths ist Generalmusikdirektor des Brandenburgischen Staatsorchesters und künstlerischer Leiter der Orpheum Stiftung. Von 1996 bis 2006 war er Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Zürcher Kammerorchesters. Howard Griffiths lebt seit 1981 in der Schweiz.

Sabine MeyerSabine Meyer gehört heute weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, daß die Klarinette, früher als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat. Neben der Tätigkeit als Solistin gehört Sabine Meyers besondere Zuneigung der Kammermusik. 1993 wurde sie als Professorin an die Musikhochschule Lübeck berufen.

Xavier de MaistreXavier de Maistre wird allgemein als der Künstler gefeiert, dem es gelungen ist, die Harfe aus dem Bereich der zarten, zwar wunderbaren, aber doch sehr sanften Töne hervorzuholen, in den man sie allzu schnell einordnet. Als Solist konzertiert Xavier de Maistre regelmäßig in den bedeutenden Konzerthäusern Europas, Japans und der USA. Seit 2001 ist Xavier de Maistre Professor an der Musikhochschule Hamburg.

Thomas DemengaAls international renommierter Solist, Komponist und Pädagoge gehört Thomas Demenga zu den herausragenden Cellisten und Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Seit 1980 leitet er an der Musikhochschule Basel eine Ausbildungs- und Solistenklasse. Seit 2011 ist er künstlerischer Leiter der Camerata Zürich.

Daniel HopeDaniel Hope zählt zu den wichtigsten Geigern seiner Generation. Bereits mit 11 Jahren trat er mit Yehudi Menuhin auf. Neben seiner solistischen Tätigkeit war er auch Mitglied im Beaux-Arts Trio. Ausserdem ist Daniel Hope Buchautor und hat bereits zwei Bücher geschrieben.

James GalwaySir James Galway gilt als einer der bedeutendsten klassischen Flötisten des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Seine Diskografie umfasst mehr als fünfzig Schallplatten und CDs. Der aus Belfast stammende und in der Schweiz wohnhafte Künstler wird oft auch „der Mann mit der goldenen Flöte“ genannt.

Christian PoltéraChristian Poltéra, 1977 in Zürich geboren, hat sich international als Cellist durchgesetzt. Er tritt sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker auf. In seiner Diskographie sind noch nicht die immer gespielten Cellokonzerte, sondern vielmehr interessante Kompositionen des 20. Jahrhunderts zu finden.

David ZinmanDavid Zinman ist Chefdirigent und Künstlerischer Gesamtleiter des Tonhalle-Orchester Zürich seit der Saison 1995/96. Als Gastdirigent dirigiert er auch immer wieder die renommierten amerikanischen Orchester und gastiert in Europa regelmässig bei den Berliner Philharmonikern, beim Concertgebouw Orchester Amsterdam, beim Londoner Philharmonia Orchestra, den Münchner Philharmonikern sowie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Günter PichlerAls Primarius des Alban Berg Quartetts hat Günter Pichler eine einzigartige Karriere erlebt: Er war mit diesem Quartett in den fast 40 Jahren seines Bestehens auf allen wichtigen Konzertpodien der Welt zu Gast. Mit dem Ende des Alban Berg Quartetts hat Günter Pichler 2008 seine Dirigiertätigkeit verstärkt, die er schon über 20 Jahre regelmäßig und erfolgreich pflegt.

Rudolf BuchbinderRudolf Buchbinder ist eine feste Größe in der internationalen Klavierszene und regelmäßiger Gast bei den bedeutenden Orchestern und Festivals weltweit. Seit 2007 ist er Intendant der Festspiele Grafenegg.

Kim Kashkashian Kim Kashkashian ist sowohl als international bekannte Solistin wie auch als gefragte Kammermusikpartnerin weltweit unterwegs. Daneben unterrichtete sie immer wieder selbst an Hochschulen. Nach Professuren in Freiburg und Berlin folgte sie im Sommer 2000 einem Ruf des New England Conservatory of Music und kehrte wieder in die USA zurück. Aus ihrer Kooperation mit zeitgenössischen Komponisten entstanden teilweise Erstaufnahmen, die das relativ kleine Bratschen-Repertoire erweitern halfen.

Rainer Schmidt Rainer Schmidt ist seit 1987 Mitglied des Hagen-Quartetts, wo er die zweite Violine spielt. 1989 gründete er das Ravinia Trio. Rainer Schmidt doziert am Mozarteum Salzburg, an der Escuela superior Reina Sofia in Madrid und ist Professor für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik der Musik-Akademie der Stadt Basel.

Julia Fischer 1983 in München als Tochter deutsch-slowakischer Eltern geboren, gehört Julia Fischer zu den zurzeit führenden Geigensolisten. Sie begann ihren musikalischen Lebensweg im Alter von knapp vier Jahren und wurde bereits im Alter von neun Jahren als Jungstudentin von der renommierten Geigenprofessorin Ana Chumachenco unterrichtet. Mit bereits 23 Jahren wurde Julia Fischer Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Ab 1. Oktober 2011 wird sie Professorin an der Musikhochschule München.

Maurice Steger The Independent nannte Maurice Steger "the world's leading recorder virtuoso". In der Tat glückte es dem Künstler, sich mit seiner weltweiten Konzertätigkeit sowie zahlreichen, zum Teil mit höchsten Preisen ausgezeichneten CD-Einspielungen als einer der beliebtesten Solisten auf dem Gebiet der Alten Musik zu etablieren. Dank seiner lebendigen Art und seiner persönlich ebenso spontanen wie technisch brillanten Spielweise gelang es Maurice Steger zudem, die Blockflöte als Instrument aufzuwerten und sie neu zu positionieren.

Sol Gabetta Die 1981 geborene argentinische Musikerin mit Schweizer Wohnsitz wird weltweit gefeiert. Ihre internationale Karriere wurde im Jahre 2004 lanciert, als sie den renommierten «Crédit Suisse Young Artists-Award» gewann, eine der höchst dotierten Auszeichnungen für junge Musikerinnen und Musiker. Die Preisträgerkonzerte im Herbst 2004 mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Valery Gergiev öffneten Sol Gabetta verschiedene grosse Türen in die Musikwelt.

Anne-Sophie Mutter Anne-Sophie Mutter gehört seit 35 Jahren zu den großen Geigen-Virtuosen unserer Zeit. Die im Badischen Rheinfelden geborene Violinistin begann ihre internationale Karriere 1976 bei den Festspielen in Luzern. Ein Jahr danach trat sie als Solistin bei den Salzburger Pfingstkonzerten unter der Leitung von Herbert von Karajan auf.

Vladimir AshkenazyVladimir Ashkenazy begann seine Musikerlaufbahn als Pianist. Er gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Seine pianistische Aufnahmetätigkeit ist umfangreich wie bei kaum einem zweiten Pianisten. Ab 1978 begann Ashkenasy seine Tätigkeit als Dirigent und wurde weltberühmt.

contratto-miniGraziella Contratto vertritt eine junge Generation von Dirigierpersönlichkeiten, die das Konzert- und Opern-Repertoire mit einem besonderen Sensorium für eine spannende Programmwahl, innovative Bezüge und eine offene Kommunikation verbinden. Literatur, Architektur, Tanz und Film sind Quellen für ihre Konzepte.