Konzert-Tipp

B-Five

B-Five

Sa, 29. September 2018, 19.30 Uhr, Johanneskirche, Zürich

Consort Music and Songs
William Byrd und John Dowland
Sunhae Im, B-Five Blockflöten-Consort

Weiter...
Les haulz et les bas

Les haulz et les bas

So, 23. September 2018, 17.00 Uhr, Kulturhaus Helferei, Zürich

Bläsermusik im Venedig des 15. Jahrhunderts
Zorzi Trombetta und die Piffari del Doge

Weiter...
VIRTUOSE KAMMERMUSIK - Konzerte an ungewöhnlichen Orten 2018

VIRTUOSE KAMMERMUSIK - Konzerte an ungewöhnlichen Orten 2018

Fr, 28. September 2018, 18.00 Uhr, Werkhalle Ernst Schweizer AG, Hedingen ZH
Musik von Schumann, Saint-Saëns, Schostakowitsch u.a. Eintritt frei/Kollekte, Platzreservationen möglich.

Weiter...
AMG-Saisoneröffnung mit Maxim Vengerov

AMG-Saisoneröffnung mit Maxim Vengerov

Dienstag, 25. September 2018, 19.30 Uhr, Musical Theater Basel
Orchestere Philharmonique de Monte-Carlo, Kazuki Yamada (Leitung)
Werke von Saint-Saëns, Bruch und Beethoven

Weiter...
A Baroque Journey

A Baroque Journey

Di, 2. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Tonhalle Maag, Zürich

Daniel Hope (Music Director), Simos Papanas (Violine), Nicola Mosca (Violoncello), Emanuele Forni (Theorbe), Naoki Kitaya (Cembalo), Michael Metzler (Perkussion)

Weiter...

Aktuelles Interview

Simon Höfele

Simon Höfele im aktuellen Interview.

Zum Interview...

Belmont-Preis 2018 für zeitgenössische Musik für Eamonn Quinn

Eamonn Quinn new Alannagh Brennan
Gabriele Forberg-Schneider (Vorsitzende des Kuratoriums) und Eamonn Quinn

Erstmals backstage: Die Forberg-Schneider-Stiftung verleiht den mit 20.000 € dotierten Belmont-Preis für zeitgenössische Musik 2018 an Eamonn Quinn, Programmmacher und Konzertveranstalter in Dundalk, Irland. Für den Autodidakten und Außenseiter in der europäischen Festivallandschaft ist es die erste Auszeichnung überhaupt. Die Preisverleihung fand am 22. Juni 2018 im Rahmen des Festivals „The Book of Hours“ vom 22. bis 23. Juni 2018 in Dundalk statt.

Autodidakt Eamonn Quinn (Jahrgang 1967) brennt für die zeitgenössische Musik: Er hört, so viel er nur hören kann, studiert Berge von Partituren, schweift durchs Internet, sucht und entdeckt – ganz für sich – mit instinktiver Sicherheit und visionärer Vorstellungskraft das, was gut ist, was neu, was dramaturgisch relevant. Kategorien wie Mainstream, Zeitgeist, kommerzielles Potenzial spielen keine Rolle für ihn, nicht einmal als Gegenpol: „The bottom line for me: is the music any good?“.
2006 gründet er gemeinsam mit seiner Frau Gemma Murray LCMS, die Louth Contemporary Music Society, Dundalk. Seitdem ist er deren Kopf, Herz, Geist und treibende Kraft. Er gestaltet und veranstaltet ein jährliches Festival mit nicht mehr als vier, fünf ausschließlich für diesen Anlass konzipierten, einmaligen Konzerten – ohne festes Budget, ohne feste Mitarbeiter. Er vergibt Kompositionsaufträge und verewigt die Werke zuzeiten unter dem LCMS Label auf CD.
Mit Leidenschaft, Klarheit und der Neugier eines staunenden Kindes komponiert Eamonn Quinn
sensible Programme. Musiker und Komponisten sind fasziniert von seiner geistigen Freiheit und Kompromisslosigkeit, erliegen seinem Charisma. Und so kommen sie alle, um ihre Stücke hier, in der 30.000-Einwohner-Stadt Dundalk, (ur-)aufzuführen: Terry Riley, Garth Knox, Marino Formenti, David Lang oder zuletzt Salvatore Sciarrino. Die Hafenstadt, eine Normannengründung aus dem 12. Jh., ist inzwischen ein Magnet für music lovers: Die meisten Festivalbesucher kommen aus dem rund 80 km entfernten Dublin, 30% aus der lokalen Umgebung, mehr und mehr auch aus dem Ausland.
Eamonn Quinn wuchs als jüngstes von neun Geschwistern in einer Arbeiterfamilie in Newry (Co.
Armagh, Nordirland) auf, einer zu Zeiten des bewaffneten Nordirlandkonfliktes („The Troubles“) maßgeblich involvierten Grafschaft im Grenzgebiet. Nach Stationen in Belfast, Galizien (Spanien) und Dublin (als Englischlehrer und in gemeinnütziger Arbeit) lebt und arbeitet er heute in Dundalk (Co. Louth) auf der irischen Seite der Grenze, die – brexitbedingt – im schlimmsten Fall wieder zur EU-Außengrenze werden kann.

Die 1997 gegründete Forberg-Schneider-Stiftung fördert herausragende Leistungen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik. Sie tut dies v.a. durch die Vergabe des Belmont-Preises, der möglichst alle zwei Jahre verliehen wird. 2018 geht er erstmals an einen „Helden hinter der Bühne“, der in besonderer Weise der Losung der Stiftung entspricht: „Wer mich wählt, gibt und wagt, was er nur hat“. Der Preis zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen für künstlerisches Schaffen in Europa.

Bisherige Belmont-Preisträger für zeitgenössische Musik:
2015: Milica Djordjević, Komponistin (Belgrad, Berlin) • 2013: Sabrina Hölzer, Regisseurin (Berlin)
2012: Alex Ross, Autor/Musikkritiker (New York) • 2009: Marino Formenti, Pianist/Dirigent (Wien)
2007: Bruno Mantovani, Komponist (Paris) • 2005: Quatuor Ebène, Streichquartett (Paris)
2004: Carolin Widmann, Geigerin (Leipzig) • 2001: Florent Boffard, Pianist (Paris)
1999: Jörg Widmann, Komponist/Klarinettist (München, Berlin)

Weitere Informationen: www.louthcms.orgwww.forberg-schneider.de
Pressekontakt: Susanne Römer • kulturkontor.roemer • Postfach 1227 • D–22781 Wedel
Tel. +49-4103-923 68 71 • Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Foto © Alannagh Brennan

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok